Gaming-PC 2023
Es weihnachtet sehr und der Weihnachtsmann DHL-Bote bringt die Geschenke!
UPDATE August 2026: Welches Upgrade macht heute Sinn?
Kurzes Fazit vorab: Das Setup von 2023 ist verdammt gut gealtert! Dank der modernen AM5-Plattform (MSI B650 Tomahawk) und dem 750W-Netzteil muss am Grundgerüst absolut nichts geändert werden – kein Mainboard-Tausch, kein neues Netzteil.
Wer dem PC für anspruchsvolles 1440p-Gaming (QHD) heute einen ordentlichen Leistungsschub verpassen will, greift am besten an diesen Stellschrauben an:
- Grafikkarte (Der Preis-Leistungs-Kracher):Wer von der RX 6700 XT den nächsten spürbaren FPS-Sprung sucht, landet aktuell bei der PowerColor Hellhound Radeon RX 9060 XT (16 GB). Für rund 450 € gibt’s satte 16 GB VRAM für die Zukunft und gut 50–60 % mehr Leistung – bei mageren ~160 Watt Verbrauch. Dank des riesigen 3-Lüfter-Kühlers und Silent-BIOS bleibt die Kiste selbst unter Vollgas flüsterleise. Für Linux-Nutzer (z. B. unter Mint) dank freier Mesa-Treiber übrigens das reinste Plug-&-Play-Vergnügen!
- Prozessor (Zukunfts-Bonus):Der Ryzen 5 7500F schlägt sich noch super. Sollte ihm in ein paar Jahren bei extrem CPU-lastigen Titeln doch mal die Puste ausgehen, lässt sich dank AM5-Sockel ganz entspannt ein AMD Ryzen 7 7800X3D (oder Nachfolger) nachstecken.
Fazit: Die Basis steht, wer auf seinen QHD-Monitoren mehr Frames sehen will, tauscht einfach die Grafikkarte aus und hat wieder auf Jahre hinaus Ruhe!
Alles aus dem Geschenkelager von Mindfactory.de
Das System setzt auf dem Ende 2022 eingeführten Sockel AM5 auf, der für AMD Ryzen 7000er Prozessoren mit Zen4-Architektur geeignet ist. Der gewählte B650 Chipsatz unterstützt PCIe 4.0 und DDR 5 RAM .
Gehäuse
Schon der Nikolausi brachte die Behausung des neuen PC’s:
be quiet! Pure Base 500 FX schwarz, Glasfenster (BGW43)

Mainboard
MSI MAG B650 Tomahawk WIFI (7D75-001R)

Das ASUS TUF Gaming B650-Plus WIFI zu einem ähnlichen Preis ist wegen leicht schlechterer RAM- und WiFi-Ausstattung aus dem Rennen geflogen.
Prozessor
AMD Ryzen 5 7500F, 6C/12T, 3.70-5.00GHz, tray (100-000000597 / 100-100000597MPK)

Der leicht schnellere AMD Ryzen 5 7600, boxed mit Kühler ist wegen des Aufpreises von 30-40 € ausgeschieden.
Lüfter
ENDORFY Fortis 5 ARGB (EY3A010)

Grafikkarte
ASRock Radeon RX 6700 XT Challenger Pro OC, RX6700XT CLP 12GO, 12GB GDDR6, HDMI, 3x DP (90-GA2LZZ-00UANF)

Preis und Leistung stehen bei der 6700 XT in einem sehr guten Verhältnis zueinander.
Arbeitsspeicher
G.Skill Flare X5 schwarz DIMM Kit 32GB, DDR5-6000, CL32-38-38-96, on-die ECC (F5-6000J3238F16GX2-FX5)

32 GB sollten für ein paar Jährchen ausreichen.
Netzteil
be quiet! Pure Power 12 M 750W ATX 3.0 (BN343)

Sicher etwas überdimensioniert, aber haben ist besser als brauchen 😉
Speicher
Kingston KC3000 PCIe 4.0 NVMe SSD 1TB, M.2 (SKC3000S/1024G)

Relativ schnelle Systemplatte zu einem guten Kurs.
Als zweite Festplatte ist noch diese verbaut:
Western Digital WD_BLACK SN770 NVMe SSD 1TB, M.2 2280

Der Zusammenbau wird noch folgen, die Wichtel haben ja auch irgendwann Feierabend…
Die Rentiere waren wohl auf der Überholspur, jetzt kann zusammengeklöppelt werden.
Der Lego-Bausatz ist jedenfalls bereit.

OP am offenen Herz.

SSD unter dem Kühler steckt und der CPU-fan hat auch seinen Platz gefunden.

RAM sitzt ebenfalls.

Viel ist gar nicht mehr zu erledigen, Mainboard ins Gehäuse, Grafikkarte rein, Strom etc. anschließen und Klappe zu.



Jetzt kann es mit dem Betriebssystem losgehen, die Wahl ist auf Pop! OS 22.04 LTS gefallen.

So weit, so gut…bisher rennt die Kiste ganz ordentlich 😉
aktuell, November 2025, befinden sich Windows 11 und CachyOS auf dem Rechner, je auf eigener SSD